Muss man Goldregen schneiden? Foto: Uta Richter

Muss man Goldregen schneiden?

Muss man Goldregen schneiden? Herr Richter hat mal wieder alles richtig gemacht! Während ich nur ungern bei unseren Pflanzen die Schere ansetze, sieht er dort regelmäßig die Notwendigkeit. Und so hat Herr Richter unseren Goldregen in Topform gebracht. Selbst Nachbarn loben die Fülle und den schönen Wuchs des auch als Bohnenbaum bekannten Schmetterlingsblütlers.

Muss man Goldregen schneiden?

In diesen Tagen zeigt der Strauch, weshalb man ihn auch Goldrausch nennt. Die prächtigen Blütenstände, die an Trauben erinnern, hängen voller leuchtend gelber Blüten. Wenn man den Goldregen ungehindert wachsen lässt, erreicht er Wuchshöhen von fünf bis sechs Metern. Bei uns würde das nicht so recht ins Gesamtbild passen. Schließlich könnte er so dem Wallnussbaum Konkurrenz machen. Also wird ihm Herr Richter auch in Zukunft seine Grenzen aufzeigen.

 

Giftpflanze des Jahres 2012: Goldregen

So schön wie er anzusehen ist, so giftig ist er auch. Alle Bestandteile des Zierstrauches enthalten Gifte. Am gefährlichsten für die menschliche Gesundheit sind allerdings die Schoten, die im Herbst volle ausgereifte Samen enthalten. Kleinkinder sollte man daher vom Goldregen fern halten. Der Verzehr von 15 bis 20 Samen kann tödliche Folgen haben. Erste Anzeichen einer Vergiftung zeigen sich jedoch schon nach der Aufnahme von drei Samen. Bereits nach einer viertel Stunde kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen.

Muss man Goldregen schneiden? Foto: Uta Richter
Muss man Goldregen schneiden? Foto: Uta Richter

Gefahr für Tiere

Unseren Katzen würde es auch übel bekommen, wenn sie sich dem Strauch über Gebühr nähern würden. Für sie sind die Samen ebenso schädlich wie für Hunde, Kühe und Pferde. Letztere würde an einer Dosis von 250 bis 300 Gramm der Samen zugrunde gehen.

Sehr genügsam

Der Goldrausch wächst und wächst und ist dabei sehr anspruchslos. Der Strauch konnte in den letzten fünf oder sechs Jahren problemlos auf die Zugabe von Spezialdünger verzichten. Er steht ein wenig im Schatten des Nussbaumes, bekommt aber durchaus genügend Sonne. Dort fühlt er sich offensichtlich ausgesprochen wohl.

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