Suse in Rot

Für gewöhnlich blüht sie im leuchtenden Gelb mit einem schwarzen Auge in der Mitte. Doch zur Zeit hat die Schwarzäugige Susanne auch rötlich gefärbte Blüten. Wir wissen nicht warum. Jedenfalls hat uns die krautige Kletterpflanze im Laufe von Sommer und Herbst viel Freude bereitet und mit Rittersporn und Co. um die Wette geblüht. Jetzt konkurriert sie bald nur noch mit der weihnachtlichen Beleuchtung, die wir in den nächsten Tagen an der Terrasse anbringen.

Suse in Gelb
Suse in Rot Foto: Uta Richter

 

Frostschäden

Die Geranien, die in der vergangenen Woche in den Töpfen auf dem Steintritt noch blühten, sind ein Opfer der ersten kalten Nächte geworden. In dieser Saison hatten wir Pflanzen in drei verschiedenen Farben und sie bildeten ständig neue Blüten. Es würde sich also tatsächlich lohnen, Die Geranien, die eigentlich Pelargonien heißen durch den Winter zu bringen. Dafür müssen sie jetzt aber schleunigst in den Keller verfrachtet werden. Wenn es nicht gar schon zu spät ist. Wichtig ist es, für die Gewächse einen kühlen und dunklen Ort zu finden, an dem sie nicht zu früh austreiben.

 

Die letzten Rosen

Als hätten sie den Spruch „Das Beste kommt zum Schluss“ wahrhaft verinnerlicht, blühten die letzten Rosen in unserem Garten noch einmal richtig auf. Hinter dem Haus am Schuppen und vor dem Haus am Rosenbogen gaben die Pflanzen vor dem Winter eine wirklich beeindruckende Vorstellung. Schon seit der Antike gelten sie als die Königinnen der Blumen. Die Rosen haben es insgesamt in sich. Sie duften, sie sehen herrlich aus und bilden später nützliche Hagebutten. Die eignen sich für den von mir sehr geschätzten Hagebuttentee, der sich durch seinen hohen Gehalt an Vitamin C auszeichnet. Die Früchte der Rose überzeugen außerdem durch Gerbstoffe und ätherisches Öl. Heilende Wirkung wird ihnen bei Erkältung, Gallenleiden oder Darmerkrankungen nachgesagt.

Die letzten Rosen
Die letzten Rosen Foto: Uta Richter

Das Jahr der Elfenblume

Es ist das Jahr der Elfenblume. Die Staude des Jahres 2014 ist das des Epimedium. Die zierlichen Blüten, mit denen sie sich schmückt, haben der Pflanze ihren Namen eingebracht. Weshalb man sie gelegentlich auch als Sockenblume bezeichnet, sei dahin gestellt. Der in Bonn ansässige Bund deutscher Staudengärtner, der seit 2001 in jedem Jahr eine der Garten-Schönheiten in den Blickpunkt rückt, tut dies, um auf die enorme Vielfalt aufmerksam zu machen. Immerhin kultivieren Staudengärtner mehr als 1300 verschiedene Staudenarten  und –sorten. Die Elfenblumen eignen sich hervorragend als Bodendecker auch an schattigen Standorten, häufig trifft man sie in Parks oder Gärten an. Sie bevorzugen allerdings einen durchlässigen Boden.