Unsere Sonnenblumen haben sich Zeit gelassen Foto: Uta Richter

Unsere Sonnenblumen haben sich Zeit gelassen

Unsere Sonnenblumen haben sich Zeit gelassen. Doch es hat sich gelohnt. Vor unserer weißen Hausfassade strahlen ihr gelben Köpfe mit der Herbstsonne um die Wette. Wie eine ganze Reihe wertvoller Pflanzen kamen auch die Sonnenblumen von Nord- und Mittelamerika zu uns nach Europa. Spanische Seefahrer brachten sie nach Angaben von Wikipedia 1552 in unsere Breiten. Und sie haben uns damit einen großen Gefallen getan. Denn die Korbblütler sehen nicht nur sehr schön aus. „In 100 Gramm der kleinen, knackigen Kerne steckt mehr Eiweiß als in einem Steak“, heißt es bei der freien Enzyklopädie. Außerdem können Sonnenblumenkerne mit ungesättigten Fettsäuren, den VitaminenA, B, E und F sowie Karotin, Calcium, Iod und Magnesium punkten.

Wertvolle Öl-Lieferanten

Auch das aus den Kernen gewonnene Öl spilet bei unserer Ernährung neben Olivenöl und Rapsöl eine wichtige Rolle. für nur einen Liter des Öles benötigt man ca. 60 Sonnenblumen. Die meisten der ursprünglichaus Amerika stammenden Pflanzen werden heute im Übrigen in China angebaut. Führend im Anbau sind außerdem die USA, Russland, die Ukraine.

Unsere Sonnenblumen haben sich Zeit gelassen

Ich werde meine eingangs angeführte These nicht halten können. Denn eigentlich waren es nicht die Blumen, die etwas langsamer waren, als die in den Gärten unserer Nachbarn. Ich war mit der Aussaat der Kerne etwas spät dran. Diese kann in der Regel schon im April erfolgen. Bei uns kamen sie erst Wochen später in die Erde.

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